
Vor 7 Jahren stand ich vor einem Problem: Mein Pony Simba brauchte rund um die Uhr Zugang zu Heucobs, doch ich konnte nicht 24/7 beim Stall sein. Ich wollte eine "Katzenklappe für Pferde" bauen! Meine ersten Schritte waren ein Experiment mit elektronischen Katzenklappen, bis ein befreundeter ITler mit mir den ersten Prototypen baute. Heute, mit 36 Jahren, ist Simba glücklich und gesund, genießt ihre Ruhezone und kann dennoch jederzeit zur Herde zurückkehren. Mittlerweile hat Simba einen 24Stunden-Zugang zu Heucobs und zur Koppel.
Fauni kam mit Magengeschwüren in meinen Stall und konnte fast nichts mehr fressen. Das Futter wurde verweigert und die Schüssel umgestoßen. Nichts war gut genug, da er vor Schmerzen nicht fressen konnte. Mit HorseChip hat Fauni freien Zugang zu seinem Futter und vor allem stündlich. Man kann die Uhr danach stellen, da Fauni stündlich zu seiner Box läuft und dank seines Chips eintreten kann. Fauni frisst immer nur sehr kleine Portionen, diese aber sehr, sehr regelmäßig. Die Magenprobleme waren bei Fauni schnell verschwunden. Und noch heute ist Fauni mit seinen nun 38-Jahren noch so fit, dass er sogar von Kindern wieder geritten werden kann.


Beinahe habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass Akira jemals den Durchgang mit dem HorseChip lernt. So ungeschickt und übervorsichtig war sie zu Beginn. 6 Wochen habe ich täglich mit Akira geübt. Aber am Ende hatte sie es verstanden. Mittlerweile geht Akira selbstsicher durch ihren Eingang und ihren Ausgang und freut sich über ihre Auszeit in ihrem Separee. Als rangniedrigste und nachtblinde Stute möchte sie zwar in der Herde sein, aber bekommt in der Gruppe einfach zu wenig Futter ab. In ihrem Separee bekommt sie ihre Extraportion und kann auch mal ein Nickerchen machen. Normalerweise ein typisches Boxenpferd, welches in der Gruppe nicht genug Ruhe findet. Jetzt mit dem HorseChip und beleuchtetem Paddocktrail hat sie die freie Wahl.
Nicht alle Pferde können unkontrolliert auf die Weide – manche haben Hufrehe oder Stoffwechselprobleme, wie unsere Reka. Dank dem HorseChip kann sie dennoch Teil der Herde bleiben. Die Pferde, die auf die Koppel dürfen, gehen hinaus, kommen von selbst zurück zum Trinken, Dösen oder Heu fressen – ohne, dass jemand sie manuell rein- und rauslassen muss
